Wanddurchführung
Eine Wanddurchführung ist eine meist aus Messing gefertigte Gewindehülse, mit der ein Wasseranschluss sauber und verdrehsicher durch eine Wand geführt wird – etwa um einen Wasserhahn oder eine Armatur im Trockenbau (Gipskarton-Vorwand) zu montieren.
Typisch ist ein durchgehendes Außengewinde (z. B. 3/4 Zoll) auf der sichtbaren Seite und ein einseitiges Innengewinde (z. B. 1/2 Zoll) auf der Rückseite zum Anschluss der Zuleitung. Eine Krallenplatte fixiert die Durchführung drehsicher in der Wand, Dichtungen und Sechskantmuttern sorgen für einen dichten und stabilen Sitz.
Die passende Variante wird über zwei Maße ausgewählt: die Baulänge (Einbaulänge der Hülse) und die maximale Wandstärke, die damit überbrückt werden kann – beide werden gemeinsam angegeben, z. B. "115 mm / 85 mm" für 115 mm Baulänge bei bis zu 85 mm Wandstärke. Verwandte Begriffe: Anschlussgewinde, Wandstärke.