DIN EN 13618
Die DIN EN 13618 ist eine europäische Norm für flexible Schlauchverbindungen in Trinkwasserinstallationen. Sie legt Anforderungen und Prüfverfahren für Schlauchverbindungen fest, die beispielsweise zum Anschluss von Sanitärarmaturen und anderen Komponenten der Trinkwasserinstallation eingesetzt werden.
Die Norm definiert Anforderungen, mit denen die Funktionsfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit flexibler Schlauchverbindungen beurteilt werden. Dazu gehören unter anderem Prüfungen der Dichtheit, Druckbeständigkeit, Temperaturbeständigkeit und mechanischen Belastbarkeit.
Ein typischer Anwendungsbereich sind flexible Anschlussschläuche, die umgangssprachlich häufig als Flexschläuche oder Panzerschläuche bezeichnet werden. Diese bestehen je nach Ausführung aus einem flexiblen Innenschlauch, einer schützenden Umflechtung sowie den entsprechenden Anschlussarmaturen.
Die DIN EN 13618 beschreibt außerdem Anforderungen an die Konstruktion und Prüfung der Schlauchverbindungen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Produkte den vorgesehenen Belastungen innerhalb ihres definierten Einsatzbereichs standhalten.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der technischen Produktnorm und den hygienischen Anforderungen an Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser. Die Einhaltung der DIN EN 13618 bedeutet daher nicht automatisch, dass sämtliche nationalen oder europäischen Anforderungen an die Trinkwasserhygiene erfüllt sind. Hierfür können zusätzliche Anforderungen und Nachweise erforderlich sein.
Beim Einsatz eines Flex- oder Panzerschlauchs in einer Trinkwasserinstallation sollten deshalb neben der DIN EN 13618 auch die jeweils geltenden hygienischen Anforderungen, Zulassungen bzw. Konformitätsnachweise sowie die Herstellerangaben zu Druck, Temperatur und Einsatzbereich berücksichtigt werden.
Die DIN EN 13618 ist damit eine wichtige technische Grundlage für die Beurteilung von flexiblen Schlauchverbindungen, die in Trinkwasserinstallationen eingesetzt werden.