In nahezu jedem Haushalt spielen Trinkwasserschläuche eine wichtige, aber oft übersehene Rolle. Sie verbinden Armaturen, Waschmaschinen oder Geschirrspüler mit der Wasserversorgung und sorgen dafür, dass sauberes Leitungswasser zuverlässig an seinen Bestimmungsort gelangt. Dabei ist nicht jeder Schlauch automatisch für Trinkwasser geeignet – und genau das wird häufig unterschätzt.
Wer beim Kauf auf die falschen Produkte setzt, riskiert im besten Fall einen schlechten Wassergeschmack, im schlimmsten Fall gesundheitliche Beeinträchtigungen oder einen kostspieligen Wasserschaden. Mit dem richtigen Wissen lässt sich das leicht vermeiden.
Was ist ein Trinkwasserschlauch?
Ein Trinkwasserschlauch ist ein speziell entwickelter Anschlussschlauch für den Transport von sauberem Leitungswasser. Anders als einfache Wasserschläuche bestehen diese Modelle aus Materialien, die nachweislich keine schädlichen Stoffe ans Wasser abgeben oder den Bewuchs von Mikroorganismen fördern. Im Sanitärbereich sind viele Trinkwasserschläuche als Panzerschläuche ausgeführt. Entscheidend ist jedoch nicht die Umflechtung, sondern die ausgewiesene Trinkwassereignung.
| Bestandteil | Material | Funktion |
| Innenseele | PE, PEX oder HDPE | Wasserführung, hygienisch unbedenklich |
| Umflechtung | Edelstahl | Stabilität und Druckbeständigkeit |
| Anschlüsse | Messing oder Edelstahl | Genormte Gewinde für sichere Verbindung |
Auf Zertifizierungen achten
Verwenden Sie nur Schläuche, die ausdrücklich für Trinkwasser geeignet sind und deren Eignung über entsprechende Prüfungen und Zertifizierungen ausgewiesen ist. Fehlen diese Angaben auf der Verpackung oder im Produktdatenblatt, sollte der Schlauch nicht für Trinkwasser eingesetzt werden – unabhängig vom Preis.
| Zertifizierung | Was wird geprüft? |
| DVGW-Zertifizierung | Allgemeine Eignung für den Trinkwasserbereich |
| KTW-BWGL | Stoffübergänge aus Kunststoffen – Einhaltung zulässiger Grenzwerte |
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